Über 11.000 Menschen nehmen sich in Deutschland jährlich das Leben. Damit sterben mehr Menschen durch Selbstmord als durch Verkehrsunfälle, illegale Drogen, Aids und Gewalttaten zusammen. Nimmt man die Suizidversuche hinzu, liegen sie noch um ein Zehnfaches höher. Dabei ist dieses besonders dramatische und trügerisch als „Freitod" benannte Sterben kein isoliertes Problem des Betroffenen. Nach Studien der WHO sind von jedem Suizid- und Suizidversuch mindestens sechs weitere Menschen direkt oder indirekt psychosozial betroffen.
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Lesen Sie hier wie Sie als Hausarzt gefährdete Patienten früh erkennen können "Suizidgefährdete Patienten".
Im Beitrag "Entwicklungsphasen der Suizidalität" finden Sie auch den Fragenkatalog zu Abschätzung des Suizidrisikos (nach Pöldinger, 1982)